24-Stunden-Intensivpflege zu Hause

Pflege, die sich an Ihrem Angehörigen orientiert nicht umgekehrt.
Maßgeschneidert, kontinuierlich und immer auf Augenhöhe.

Pflege, die sich an Ihrem Angehörigen orientiert nicht umgekehrt.
Maßgeschneidert, kontinuierlich und immer auf Augenhöhe.

24/7 Betreuung in der gewohnten Umgebung

24/7 Betreuung in der gewohnten Umgebung

Rund um die Uhr da.
Zuhause, vertraut, sicher.

Feste Bezugspflegekraft

Feste Bezugspflegekraft

Kein ständiger Wechsel, kein Neuanfangen.

Anpassung bei Veränderungen

Anpassung bei Veränderungen

Flexibel, schnell und immer in Absprache.

Einbindung der Familie

Einbindung der Familie

Sie bleiben informiert bei jedem Schritt.

Pflegefachkraft bei der häuslichen 24-Stunden-Intensivpflege
Älterer Patient im Beratungsgespräch mit einer Pflegekraft zu Hause
Pflegefachkraft bei der häuslichen 24-Stunden-Intensivpflege
Älterer Patient im Beratungsgespräch mit einer Pflegekraft zu Hause

Eine intensivpflegerische Versorgung außerhalb einer Klinik kann für Betroffene und Angehörige ein wichtiger Schritt sein. Sie verbindet den Wunsch nach einem möglichst selbstbestimmten Leben in vertrauter Umgebung mit einem Bedarf an engmaschiger pflegerischer Beobachtung. 24 Stunden Intensivpflege bedeutet dabei nicht für jede Person dasselbe: Entscheidend sind der individuelle Gesundheitszustand, die ärztliche Verordnung und die vereinbarten Maßnahmen. Diese Informationen sollen Ihnen helfen, die Versorgung besser einzuordnen und die nächsten Schritte in Ruhe vorzubereiten.

Was bedeutet 24-Stunden-Intensivpflege?

Als außerklinische Intensivpflege wird eine besonders intensive pflegerische Versorgung außerhalb eines Krankenhauses bezeichnet. Sie kann zu Hause, in geeigneten Wohnformen oder an weiteren geeigneten Orten stattfinden. Sie kommt in Betracht, wenn sich der Gesundheitszustand schwer erkrankter Menschen jederzeit lebensbedrohlich verändern kann und deshalb eine qualifizierte Pflegefachkraft zur individuellen Kontrolle und unmittelbaren Einsatzbereitschaft erforderlich sein kann.

Der Ausdruck „24 Stunden“ beschreibt die zeitliche Absicherung einer Versorgung, nicht automatisch einen identischen Leistungskatalog. Der konkrete Umfang der ambulanten Intensivpflege richtet sich nach dem persönlichen Bedarf, der ärztlichen Verordnung und dem Behandlungsplan. Welche Maßnahmen erforderlich sind, wird nicht pauschal, sondern im individuellen Versorgungsprozess geklärt.

Für wen kommt außerklinische Intensivpflege infrage?

Außerklinische Intensivpflege kann für Menschen relevant sein, bei denen eine kontinuierliche Beobachtung und die Möglichkeit eines schnellen fachlichen Eingreifens notwendig sein können. Dies kann beispielsweise bei einer Beatmung, einer Trachealkanüle oder einem besonders hohen Bedarf an medizinischer Behandlungspflege der Fall sein. Ob die Voraussetzungen im Einzelfall erfüllt sind, wird ärztlich beurteilt und im Rahmen der geltenden Vorgaben geprüft. Eine allgemeine Einschätzung auf einer Website ersetzt keine persönliche Beratung oder medizinische Beurteilung.

Pflegefachkraft begleitet einen Menschen bei der 24-Stunden-Intensivpflege zu Hause

Mögliche Inhalte der häuslichen Intensivpflege

Welche Maßnahmen im Rahmen einer 24-Stunden-Intensivpflege verordnet und umgesetzt werden, hängt vom individuellen Bedarf ab. Die aktuellen Regelungen zur außerklinischen Intensivpflege nennen beispielsweise folgende mögliche Inhalte:

  • Überwachung des Gesundheitszustands anhand relevanter Messwerte, etwa von Herzfrequenz, Blutdruck oder Atemfrequenz.

  • Bedienung und Überwachung eines Beatmungsgeräts sowie begleitende Maßnahmen der Beatmungspflege zu Hause.

  • Versorgung eines Tracheostomas oder einer Trachealkanüle und Maßnahmen zum Sekretmanagement, sofern ärztlich verordnet.

  • Einleitung und Durchführung von Notfallmaßnahmen im Rahmen des individuellen Behandlungsplans.

  • Abstimmung der Versorgung mit verordnenden Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren beteiligten Fachpersonen.

Diese Aufzählung beschreibt allgemeine mögliche Leistungsinhalte und ist keine Zusage für eine konkrete Versorgung durch Intensivpflege Plus. Welche Leistungen angeboten, verordnet und finanziert werden können, muss im Einzelfall geprüft werden.

Individuelle Versorgung in der gewohnten Umgebung

Intensivpflege in gewohnter Umgebung bedeutet, dass pflegerische und medizinisch notwendige Maßnahmen in den Alltag eingebunden werden. Persönliche Routinen, vertraute Räume, Besuchszeiten und Wünsche der pflegebedürftigen Person können dabei berücksichtigt werden, soweit die sichere Versorgung dies zulässt. Ziel ist nicht, den Alltag vollständig zu bestimmen, sondern die erforderliche Unterstützung nachvollziehbar zu organisieren.

Angehörige können auf Wunsch und im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbezogen werden. Das kann bedeuten, Informationen auszutauschen, Abläufe gemeinsam abzustimmen oder an passenden Schulungen teilzunehmen. Bei einer häuslichen Intensivpflege arbeiten häufig mehrere Fachpersonen zusammen. Eine klare Kommunikation mit ärztlichen Praxen, Therapieeinrichtungen und weiteren Beteiligten unterstützt dabei eine abgestimmte Versorgung.

Älterer Patient im Beratungsgespräch mit einer Pflegefachkraft in häuslicher Umgebung

So beginnt eine Versorgung

Der Weg zu einer Versorgung wird individuell geplant. Häufig sind diese vier Schritte hilfreich:

  1. Unverbindliche Kontaktaufnahme: Sie schildern Ihre Situation und klären, welche Informationen für eine erste Orientierung benötigt werden.

  2. Persönliche Beratung und Ermittlung des Versorgungsbedarfs: Gemeinsam werden Bedarf, gewünschter Versorgungsort und vorhandene Unterlagen besprochen.

  3. Abstimmung mit Ärztinnen, Ärzten, Krankenkasse und weiteren Beteiligten: Notwendige Verordnungen und organisatorische Fragen werden individuell geklärt.

  4. Vorbereitung und Beginn der Versorgung: Erst wenn die Voraussetzungen, Verantwortlichkeiten und Maßnahmen abgestimmt sind, kann eine Versorgung vorbereitet werden.

Verordnung und Kostenübernahme

Die außerklinische Intensivpflege ist in § 37c SGB V geregelt. Für gesetzlich Versicherte konkretisiert die Außerklinische Intensivpflege-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses die Verordnung und die Voraussetzungen. Ob eine Versorgung verordnet werden kann und welche Kosten im Einzelfall getragen werden, hängt von der individuellen Situation, einer ärztlichen Verordnung und der Prüfung durch den zuständigen Kostenträger ab. Diese Hinweise sind allgemeine Informationen und keine medizinische, rechtliche oder finanzielle Beratung.

Was eine sorgfältige Planung erleichtert

Für Betroffene und Familien ist eine veränderte Versorgungssituation oft mit vielen Entscheidungen verbunden. Es kann helfen, vorhandene Arztbriefe, Informationen zu Hilfsmitteln, Medikamentenpläne und Kontaktdaten beteiligter Stellen zusammenzustellen. Auch Fragen zum gewünschten Versorgungsort, zu den Aufgaben von Angehörigen und zu persönlichen Gewohnheiten können frühzeitig notiert werden. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für Gespräche mit Ärztinnen, Ärzten, der Krankenkasse und möglichen Leistungserbringern.

Die ärztliche Verordnung und der Behandlungsplan geben vor, welche pflegerischen Maßnahmen benötigt werden. Bei Menschen mit Beatmung oder Trachealkanüle kann außerdem eine Potenzialerhebung relevant sein. Sie dient dazu, medizinisch zu beurteilen, ob und in welchem Umfang etwa eine Verringerung der Beatmung oder eine Entfernung der Kanüle möglich sein könnte. Welche Schritte erforderlich sind, richtet sich nach den jeweils geltenden Vorgaben und der individuellen medizinischen Situation.

Weiterführende Informationen zu möglichen Versorgungsformen finden Sie bei Beatmungspflege und Außerklinische Intensivpflege. Wenn Sie Intensivpflege Plus näher kennenlernen möchten, finden Sie Hintergründe unter Über uns. Für eine persönliche Anfrage steht Ihnen außerdem der Bereich Kontakt zur Verfügung.

Eine gute Organisation nimmt nicht jede Unsicherheit, kann aber Zuständigkeiten transparenter machen. Angehörige dürfen dabei Fragen stellen, Informationen überprüfen und Unterstützung einfordern. Medizinische Entscheidungen gehören in die Behandlung; organisatorische und pflegerische Schritte werden idealerweise so abgestimmt, dass sie für die betroffene Person nachvollziehbar bleiben. Gerade bei einer Intensivpflege zu Hause ist ein fortlaufender Austausch wichtig, damit Veränderungen des Bedarfs rechtzeitig an die zuständigen Fachpersonen weitergegeben werden können.

Auch die Gestaltung des Alltags verdient Aufmerksamkeit. Kleine, vertraute Abläufe wie Mahlzeiten, Ruhezeiten, Gespräche oder der Kontakt zu nahestehenden Menschen können für Orientierung sorgen. In einer häuslichen Intensivpflege werden diese persönlichen Aspekte nicht losgelöst von der medizinischen Situation betrachtet. Sie werden vielmehr mit den erforderlichen pflegerischen Maßnahmen abgestimmt. Was im Alltag möglich ist, wird gemeinsam mit den zuständigen Fachpersonen und unter Berücksichtigung der Sicherheitssituation besprochen. Auf diese Weise bleibt der Blick nicht nur auf einzelne Maßnahmen gerichtet, sondern auf die Person und ihr Leben in vertrauter Umgebung.

Wichtig ist: Eine Website kann nur Orientierung geben. Sie kann keine individuelle Einschätzung ersetzen und keine Aussage darüber treffen, ob eine bestimmte Versorgung im konkreten Fall möglich ist. Für persönliche Fragen sollten Sie sich an die behandelnden Fachpersonen und den zuständigen Kostenträger wenden.

Warum Intensivpflege Plus?

Intensivpflege Plus ist auf die außerklinische Intensivpflege im häuslichen Umfeld spezialisiert und in Maintal sowie im Rhein-Main-Gebiet tätig. Das Leistungsspektrum umfasst die 24-Stunden-Intensivpflege, die Beatmungspflege, die außerklinische Intensivpflege und die Intensivpflege zu Hause. Welche Versorgung im Einzelfall möglich ist, richtet sich nach der ärztlichen Verordnung und dem individuellen Bedarf.

Im Mittelpunkt steht eine Versorgung, die sich am Menschen orientiert: nach Möglichkeit mit festen Bezugspflegekräften, in enger Abstimmung mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten und unter Einbindung der Angehörigen. Die pflegerischen Maßnahmen werden von qualifizierten Pflegefachkräften erbracht und an der jeweiligen medizinischen Situation ausgerichtet.

Für Fragen zur Versorgung oder zu einer möglichen Zusammenarbeit erreichen Sie uns telefonisch unter +49 6109 5074115 oder per E-Mail an info@intensivpflege-plus.de. Sie finden uns in der Bruno-Dreßler-Straße 3, 63477 Maintal. In einem unverbindlichen Gespräch klären wir gemeinsam, ob und wie eine Versorgung in Ihrem Fall möglich ist.

Häufige Fragen zur 24-Stunden-Intensivpflege

Was ist 24-Stunden-Intensivpflege zu Hause?

Eine intensive pflegerische Versorgung außerhalb der Klinik, bei der eine qualifizierte Pflegekraft rund um die Uhr die Versorgung in der gewohnten Umgebung sicherstellt. Umfang und Inhalte richten sich nach der ärztlichen Verordnung und dem individuellen Bedarf.

Für wen ist außerklinische Intensivpflege geeignet?

Für Menschen mit hohem pflegerischem Bedarf, etwa bei Beatmung, Trachealkanüle oder engmaschiger Beobachtung. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, wird ärztlich beurteilt.

In welchem Gebiet ist Intensivpflege Plus tätig?

In Maintal und im Rhein-Main-Gebiet.

Werden Angehörige einbezogen?

Auf Wunsch ja – durch Information, Abstimmung von Abläufen oder Schulungen. Niemand muss pflegerische Aufgaben übernehmen.

Wie beginnt eine Versorgung?

Mit einer unverbindlichen Kontaktaufnahme. Anschließend werden Bedarf, Versorgungsort und Unterlagen besprochen und mit den Beteiligten abgestimmt.

Wer trägt die Kosten?

Die Kostenübernahme hängt von der ärztlichen Verordnung und den gesetzlichen Voraussetzungen ab; verbindliche Auskunft gibt die Krankenkasse.

Persönlich zur Intensivpflege beraten lassen

Wenn Sie Fragen zur 24 Stunden Intensivpflege, zur Intensivpflege zu Hause oder zu einer möglichen nächsten Kontaktaufnahme haben, können Sie Ihre Situation in einem ersten Gespräch schildern. Gemeinsam lässt sich klären, welche Informationen für eine sorgfältige Orientierung erforderlich sind. Unverbindliches Beratungsgespräch anfragen